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Im 19.Jahrhundert wurde nahe der Bettenburg, von Christian Truchseß von Wetzhausen, ein romantischer Landschaftsgarten im englischen Stil angelegt. In dieser, kulturhistorisch sehr interessanten Parkanlage, ließ er Denkmäler beliebter Rittergestalten der deutschen Geschichte errichten: Götz von Berlichingen, Franz von Sickingen, Ulrich von Hutten; sowie die, als künstliche Ruine erbaute “Altenburg”, der Minnesängerplatz, die Toten- kapelle und dem Denkmal der “Geschwisterliebe” mit Namensmedallions. Christian Truchseß v.W. war ein begeisterter Gönner der Kunst und Wissenschaften. Stets hielten sich Koryphänen in dessen gastlicher Burganlage auf. So kam auch, im Jahre 1813, Mainfrankens bedeutenster Dichter und Sprachgelehrter, Friedrich Rückert (1788-1866) auf die Bettenburg. Rückert sang von dem “Dichterhäuschen” gegenüber der Burg:
“ Hier lockt den ruhig eingewiegten Blick mir keiner blauen Berge Hoffnungsgipfel auf Sehnsuchtsflügeln in die Ferne hin. Ihn hält die stille Gegenwart zurück, ich schaue wieder in die nahen Wipfel und freue mich und fühle, daß ich bin” |